La Guitarra (Los Auténticos Decadentes) en la versión que adapté a mi llegada a Colombia...y parece que me maldije:
Yo no quiero trabajar, no quiero ir a estudiar, no me quiero casar / quiero seguir con mi vida de gitana, quiero bailar de la noche a la mañana...
La Guitarra (die Gitarre) ist ein Hit aus den 90ern der berühmten argentinischen Ska/Rock-Band "Los auténticos decadentes (die autenthischen Dekadenten), hier ist meine Version, die ich (leicht geändert) leider gesungen habe, als ich in Kolumbien ankam - und mit der ich mich anscheinend selbst mit einem Fluch auferlegt habe:
"Ich will nicht arbeiten, ich will nicht studieren, ich will nicht heiraten/ ich möchte mit meinem Zigeuner-Leben weitermachen und von morgens bis abends tanzen"***
Ich bin nun seit 4 Monaten in Kolumbien, davon bin ich seit 3 Monaten am "arbeiten", allerdings habe ich nicht das Gefühl, viel getan zu haben.... und meine Arbeitssituation ändert von Woche zu Woche...
Getanzt habe ich viel, reisen tue ich immer wieder (Kolumbien ist wunderschön und vielfältig). Ausser ein paar Übersetzungen, der Erarbeitung von wenigen Dokumenten, einer Evaluation für das "World Social Forum", dem Einlesen und Dabeisein an Sitzungen habe ich aber beruflich nicht viel gemacht. Ich übe mich in Geduld, was nicht so meine Stärke ist ;-) Das Gute ist, dass ich Zeit habe, um mich diesem Blog zu widmen. Somit erledige ich wenigstens meinen Auftrag, den Leuten ausserhalb Kolumbiens den Alltag und die Problematiken von hier aufzuzeigen. Was wirklich schön ist, dass ich von meinen Arbeitskolleg/innen voll und ganz aufgenommen wurde, v.a. von meiner Chefin fühle ich mich sehr unterstützt, sie ist sehr mütterlich und wir lachen sehr viel untereinander.
Ursprünglich sollte ich indigene Frauen im Norden vom Cauca bei ihrer Arbeit unterstützen. (Siehe auch meinen 1. Rundbrief für INTERTEAM) Codacop, die kolumbianische Partnerorganisation, für die ich innerhalb meines INTERTEAM-Einsatzes arbeite, besteht aus einem kleinen interdisziplinären Team, welches Basis-Organisationen unterstützt. Das heisst, dass bereits existierende Organisationen, in denen sich einfache Menschen - Bauern, Frauen, Indigene - oft gratis und oft unter grossem Risiko engagieren, unterstützt werden, indem sie eine praktische Ausbildung erhalten : wie führt man einen Workshop, wie redet man vor Publikum, was sind allgemeingültige Menschenrechte, etc. und meistens wird vorher auch noch am Selbstwertgefühl gearbeitet, dass v.a. bei Frauen extrem tief ist und was sie wiederum daran hindert, in der Öffentlichkeit zu reden. Codacop ist bereit seit den 80er-Jahren im Cauca tätig. Profitiert haben davon v.a. die Frauen - ihre Kampflust und Lebensfreude ist eindrücklich wenn man bedenkt, wie viele schlimme Sachen sie schon erlebt haben und wie schwierig die Lebensumstände weiterhin sind. Es wurde aber auch eine "guardia indígena" aufgebaut, eine interne Polizei, die für Recht und Ordnung innerhalb der Gemeinschaft, aber auch für die Rechte der Indigenen gegenüber dem kolumbianischen Staat, der Bevölkerung und Firmen wacht.
Getanzt habe ich viel, reisen tue ich immer wieder (Kolumbien ist wunderschön und vielfältig). Ausser ein paar Übersetzungen, der Erarbeitung von wenigen Dokumenten, einer Evaluation für das "World Social Forum", dem Einlesen und Dabeisein an Sitzungen habe ich aber beruflich nicht viel gemacht. Ich übe mich in Geduld, was nicht so meine Stärke ist ;-) Das Gute ist, dass ich Zeit habe, um mich diesem Blog zu widmen. Somit erledige ich wenigstens meinen Auftrag, den Leuten ausserhalb Kolumbiens den Alltag und die Problematiken von hier aufzuzeigen. Was wirklich schön ist, dass ich von meinen Arbeitskolleg/innen voll und ganz aufgenommen wurde, v.a. von meiner Chefin fühle ich mich sehr unterstützt, sie ist sehr mütterlich und wir lachen sehr viel untereinander.Ursprünglich sollte ich indigene Frauen im Norden vom Cauca bei ihrer Arbeit unterstützen. (Siehe auch meinen 1. Rundbrief für INTERTEAM) Codacop, die kolumbianische Partnerorganisation, für die ich innerhalb meines INTERTEAM-Einsatzes arbeite, besteht aus einem kleinen interdisziplinären Team, welches Basis-Organisationen unterstützt. Das heisst, dass bereits existierende Organisationen, in denen sich einfache Menschen - Bauern, Frauen, Indigene - oft gratis und oft unter grossem Risiko engagieren, unterstützt werden, indem sie eine praktische Ausbildung erhalten : wie führt man einen Workshop, wie redet man vor Publikum, was sind allgemeingültige Menschenrechte, etc. und meistens wird vorher auch noch am Selbstwertgefühl gearbeitet, dass v.a. bei Frauen extrem tief ist und was sie wiederum daran hindert, in der Öffentlichkeit zu reden. Codacop ist bereit seit den 80er-Jahren im Cauca tätig. Profitiert haben davon v.a. die Frauen - ihre Kampflust und Lebensfreude ist eindrücklich wenn man bedenkt, wie viele schlimme Sachen sie schon erlebt haben und wie schwierig die Lebensumstände weiterhin sind. Es wurde aber auch eine "guardia indígena" aufgebaut, eine interne Polizei, die für Recht und Ordnung innerhalb der Gemeinschaft, aber auch für die Rechte der Indigenen gegenüber dem kolumbianischen Staat, der Bevölkerung und Firmen wacht.
Die Problematik im Cauca
D.h. dass im Cauca alle Konfliktparteien präsent sind. Der ehemalige Präsident hat versprochen, die Guerrilla auszurotten und hat Millionen und Millionen in die Aufstockung der Armee gesteckt. Er hat es nicht geschafft. Heute ist die Guerrilla wieder am Erstarken. Die Armee ist deshalb sehr präsent. und das bedeutet nicht mehr Sicherheit, sondern mehr Unsicherheit, denn alle 3 Konfliktgruppen sind in etwa gleich aggressiv, bringen Menschen um, vergewaltigen Frauen, usw. (soeben erschien ein Bericht, der besagt, dass in Kolumbien 6 Frauen pro Stunde sexuell missbraucht werden, dies zu 80% durch Polizei und Militär). Ausserdem zwangsrekrutiert die Guerrilla Jugendliche und Kinder in den indigenen Doerfern.
Und das alles inmitten einer wunderschönen Landschaft einer Region, in der eine unglaubliche kulturelle Vielfalt herrscht. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Kolonialzeit nie aufgehört hat oder sie wieder neu erfunden wird. Auf jeden Fall werden die indigenen Gruppen Kolumbiens Schritt für Schritt ausgelöscht.
Meine Arbeit - ein auf und ab
Viele von euch haben mich gefragt: was machst du denn jetzt ganz genau? wenn ich das nur wüsste... ;-)
1. Kapitel: wachsende Gewalt im Cauca
Zwei Mal war ich bei "meinen" Frauen im Cauca. Sie führen Workshops durch zu den Themen Menschen- und Frauenrechte (denn die Frauen sind dreifach belastet: 1. weil sie arm sind; 2. weil sie indigene sind; 3. weil sie Frauen sind, was bedeutet, dass sie auch von ihren eigenen Männern unter Gewalt leiden müssen) sowie zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Ausserdem dokumentieren sie und begleiten Frauen, die Opfer von sexueller Gewalt wurden. Daneben führen sie auch Projekte zur Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Frauen durch, wie zB. eine gemeinschaftliche Fischfarm. Alle Mitarbeiterinnen sind indigene Frauen, viele von ihnen arbeiten freiwillig oder zu einem sehr tiefen Lohn und viele von ihnen haben eine sehr tiefe Schulbildung.
Zwei Mal war ich bei "meinen" Frauen im Cauca. Sie führen Workshops durch zu den Themen Menschen- und Frauenrechte (denn die Frauen sind dreifach belastet: 1. weil sie arm sind; 2. weil sie indigene sind; 3. weil sie Frauen sind, was bedeutet, dass sie auch von ihren eigenen Männern unter Gewalt leiden müssen) sowie zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Ausserdem dokumentieren sie und begleiten Frauen, die Opfer von sexueller Gewalt wurden. Daneben führen sie auch Projekte zur Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Frauen durch, wie zB. eine gemeinschaftliche Fischfarm. Alle Mitarbeiterinnen sind indigene Frauen, viele von ihnen arbeiten freiwillig oder zu einem sehr tiefen Lohn und viele von ihnen haben eine sehr tiefe Schulbildung.
Meine Aufgabe wäre es gewesen, sie in der Arbeit zu begleiten, neue Methoden und Möglichkeiten aufzuzeigen, kurz: die bestehende Arbeit zu systematisieren.
| Mitarbeiterinnen des Frauen-Projektes im Cauca |
Aus Sicherheitsgründen haben wir deshalb entschieden, dass ich momentan nicht im Cauca arbeiten werde.
2. Kapitel: freu dich nicht zu früh...
2. Kapitel: freu dich nicht zu früh...
Mein Glück schien perfekt: die Koordinatorin der Abteilung Frauen, Familie und Generationen der nationalen indigenen-Organisation (ONIC), eine taffe, intelligente und lustige indigene Frau mit Namen Dora, hatte in einer Sitzung vernommen, dass ich sozusagen "arbeitslos" war. Weil CODACOP die ONIC in gewissen Bereichen unterstützt, war meine Chefin bereit, mich für ein Projekt, für das die ONIC dringend personelle Unterstützung brauchte, "auszuleihen". Der Plan ist/war, in indigenen Gemeinden im ganzen Land Workshops zu einem neuen Gesetz zum Schutz und zur Prävention von vertriebenen indigenen Frauen durchzuführen, um den Frauen ihre Rechte aufzuzeigen. Weil differenzierte Information über indigene Frauen mangelhaft bzw. inexistent ist, sollten wir zudem Interviews und Forschung betreiben, um Leitlinien zu einem Projekt zum Schutz indigener Frauen gegen den Konflikt und Vertreibungen zu formulieren. Das Team ist jung, motiviert und interdisziplinär (ein Jurist, eine Historikerin, eine Spezialistin in Systematisierung/Organisationen und ich), die Workshops werden von indigenen Frauen, die extra dafür ausgebildet wurden, durchgeführt. Das Projekt wird vom Staat finanziert. Aber... der kolumbianische Staat ist sehr ineffizient und bürokratisch, was die ganzen schönen Pläne durcheinander gebracht hat...die Frauen haben seit 3 Monaten keinen Peso gesehen, das Geld ist nicht angekommen und bis jetzt konnten nur 3 Workshops durchgeführt werden...
und jetzt?
und jetzt?
Falls das Geld bald kommt, werde ich bei den Workshops mitarbeiten. Zusätzlich wurden mir nun Forschungs-, Organisations- und Schreibarbeiten übergeben für verschiedene Projekte, die CODACOP begleitet. Ausserdem vertrete ich Codacop an der Mesa „Mujer y Conflicto Armado“ (Arbeitsgruppe "Frauen und bewaffneter Konflikt"), ein Zusammenschluss von Frauen- und Menschenrechtsorganisationen. Ich werde also in den nächsten Monaten vor allem in Bogotá verbringen.
Zur Beruhigung
Multimedia-Show mit eindrücklichen Zitaten von Frauen, die Opfer des Konfliktes wurden (nur auf Spanisch)
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| uno de mis viajes privados (en semana santa) me llevó al norte del país, la Guajira/ eine meiner privaten Reisen während Ostern führte mich in die nördlichste Spitze des Landes, in die Guajria |
Hace 4 meses que estoy en el país de Pedro el Escamoso, de Shakira (bueno, aunque al parecer prefiere vivir en Barcelona...) y del Vallenato... (que, por cierto, no me gusta…) Y supuestamente hace 3 meses que estoy trabajando... hay que tenerle paciencia, lo sé, pero la verdad es que no he hecho gran cosa y esto me deprime un poco…
Hoy los quiero poner al tanto acerca de mi misión y mi trabajo acá en Lokombia. Sé que hoy en día la gente casi no lee textos largos, sin embargo temo que no logro hacer el cuento corto. Trato de hacerlo de manera amena, organizando las diferentes etapas en capítulos, y espero que les resulte interesante…
Un territorio en disputa: informaciones de contexto
La riqueza del territorio, la presencia de un proceso organizativo fuerte, así como la ubicación geográfica y su topografía, hacen que el norte del Cauca sea un lugar de disputa por:
• Ser un corredor estratégico que comunica la Amazonia y el Océano Pacífico, el Ecuador y el Valle del Cauca.
• Ser un lugar que favorece la presencia de grupos guerrilleros y de autodefensa, siendo escenario de enfrentamientos a fin de obtener el control de la zona, inclusive por parte de las fuerzas públicas (policía y ejército).
• Ser un lugar que permite el desarrollo de tráfico de armas y de cultivos de uso ilícito como la coca y la amapola.
• Ser un lugar rico en fuentes hídricas y reservas mineras.
Estas condiciones hacen que actores armados, terratenientes, agroindustriales, multinacionales y grupos de poder político quieran expropiar o controlar el territorio. El conflicto armado interno siempre ha estado en relación con el control de la tierra fértil y rica. Las personas que no estén dispuestas a ceder sus tierras son amenazadas, asesinadas o desplazadas. Lo mismo pasa con sindicalistas, líderes sociales y políticos y la oposición política.
Como todo el departamento, el norte del Cauca ha sido escenario permanente de la confrontación armada en el marco del conflicto que ha vivido el país por más de cincuenta años. Históricamente han hecho presencia varios frentes guerrilleros en la región. Los grupos guerrilleros de Colombia nacieron en los años 60 como reacción a los asesinatos sistemáticos de la oposición política. Los grupos de autodefensa o paramilitares actúan bajo la complicidad o complacencia de las fuerzas del Estado colombiano, y defienden los intereses de los grandes terratenientes (la mayoría tierras expropiadas a sus dueños originarios de manera forzada), expansión de monocultivos como la caña de azúcar, concentración del poder político y fortalecimiento de la relación terratenientes-narcotraficantes.
Como consecuencia lógica, actúan en contra de las organizaciones sociales y los defensores y las defensoras de los derechos humanos. Hoy en día, muchos grupos guerrilleros se olvidaron de sus ideales políticos y se financian, al igual que los grupos paramilitares, a través del narcotráfico. Oficialmente, los grupos paramilitares fueron desmilitarizados por el anterior gobierno, pero todo el mundo en Colombia sabe que esto solo fue un show para “limpiar” la imagen internacional del país. La verdad es que los paramilitares siguen ejecutando sus trabajos sucios para el estado, el ejército, empresas y terratenientes. Tienen carta blanca, ya que en este país no son juzgados, la impunidad es impresionante. ¿Será porque, como dicen los rumores, el querido ex presidente Uribe y su familia mantienen relaciones muy íntimas con estos mismos?
Este simpático escenario de guerra se completa con una fuerte presencia del ejército nacional. El Estado no ha hecho nada para evitar las masacres, los homicidios selectivos, las desapariciones, los reclutamientos forzados, los desplazamientos forzados, las amenazas, las violaciones sexuales, los señalamientos y la profanación del territorio, entre muchas otras situaciones que lesionan el Plan de Vida de los indígenas. La respuesta oficial del Gobierno no ha sido otra que incrementar la militarización y confrontación armada. Los grupos guerrilleros, a pesar de la inversión importante en la fuerza militar y cuya derrota fue el principal objetivo del Gobierno del Sr. Uribe, sigue existiendo y en la actualidad está ganando fuerzas. La presencia del ejército no significa más seguridad para el pueblo, al contrario, ya que los tres grupos involucrados en el conflicto son iguales de agresivos y usan la población civil para sus intereses. De hecho, hace unos días que salió un informe diciendo que en Colombia, cada hora 6 mujeres son víctimas de acosos y violencias sexuales, y que el actor principal (80%) son militares o policiales.
Esta situación complicada y violenta se desarrolla en medio de unos paisajes hermosos, en una región dotada de una diversidad cultural increíble. Pareciera como si la conquista se hiciera una segunda vez, porque se están matando los pueblos indígenas de colombia.
Altibajos
Altibajos
Muchos fueron los que me preguntaron: ¿y qué es lo que vas a hacer exactamente en Colombia?
Primer capítulo: incremento de violencia en el Cauca
Dos veces viajé al Cauca para estar con las mujeres Nasa. En el marco de su trabajo del programa mujer de la ACIN (Asociación de Cabildos Indígenas del Norte del Cauca ) realizan talleres de capacitación sobre temas relacionados con los derechos humanos y derechos de la mujer (ya que la discriminación hacia las mujeres son múltiples: por ser pobres, por ser indígenas y por ser mujeres, lo que implica que también son víctimas de violencia por parte de sus propios maridos, padres, etc.), pero también sobre el fortalecimiento de la autoestima/el crecimiento personal. Además, documentan y acompañan casos de mujeres víctimas de violencia sexual y realizan proyectos para fortalecer la independencia económica de las mujeres, por ejemplo un proyecto agropecuario. El equipo consiste de mujeres indígenas lideresas, capacitadas a través de diferentes cursos que fueron acompañados por Codacop.
Lo que se había pensado era que yo las acompañara, desarrollando nuevos métodos y nuevas posibilidades para ejecutar y sistematizar el trabajo que se está llevando a cabo.
Sin embargo, los enfrentamientos en la región son muy fuertes y constantes. Los muertos y los incidentes pasan casi siempre desapercibidos por los medios de comunicación. Los diferentes grupos armados no respetan los territorios tradicionales, más bien utilizan a los indigenas para sus intereses.
Esta es la razón por la que decidimos que por el momento iba a dejar de trabajar en el Cauca.
![]() |
| niña nasa en las oficinas de la ACIN, Cauca/ indigenes Mädchen im Büro der indigenen-Organisation im Cauca |
| Los viajes a los resguardos son pura aventura/ die Reise zu den Reservaten wird zu einem richtigen Abenteuer |
| Diese Familie hat mich im Cauca aufgenommen / Familia indígena que me albergó en el Cauca |
Segundo capítulo: de ilusiones y desiluciones
| En el lanzamiento de una investigación realizada por Codacop / An der Vernissage einer Studie von Codacop (findet ihr mich?) |
Me sentía muy afortunada: la coordinadora de la Consejería Mujer, Familia y Generación de la ONIC (Organización nacional indígena de Colombia), una mujer indígena inteligente, comprometida y chistosa, se enteró en una de nuestras reuniones que por la situación actual en el Cauca estaba prácticamente desempleada. Codacop apoya la ONIC en ciertas tareas y en ciertos espacios, y así fue que mi jefa se dispuso a „prestarme“ para un proyecto para el que la ONIC necesitaba urgentemente apoyo personal. El proyecto consiste en desarrollar talleres en comunidades indígenas en todo el país para socializar una ley emitida para la protección y la prevención de mujeres indigenas desplazadas. Además, por la escasa información diferenciada disponible en cuanto a la situación de las mujeres indigenas, otra meta consiste en hacer entrevistas y recoger informaciones para formular lineamientos para un programa de protección de la mujer indígena frente al conflicto armado y el desplazamiento forzado. Los integrantes del equipo son jóvenes, motivados e interdisciplinarios (un abogado, una historiadora, una especialista en sistemas y activista en diferentes organizaciones sociales y mi persona), y los talleres son socializados por mujeres indígenas, lideresas y preparadas para la ocasión. La financiación, en teoría, debería llegar del estado…pero el estado colombiano es ineficiente y burocrático, por lo que a las mujeres no les llegó su salario, y por falta de dinero hasta esta fecha sólo se pudieron realizar 3 talleres...
¿y ahora?
Si finalmente la financiación es asegurada, voy a apoyar el equipo de la ONIC en sus talleres. Además, voy a asumir diferentes trabajos de investigación, organización y redacción para diferentes proyectos acompañados por Codacop. También voy a ser la representante de Codacop en la Mesa „Mujer y Conflicto Armado“, un grupo de trabajo conformado por organizaciones de mujeres y de derechos humanos. Por lo tanto, en los meses que vienen, estaré basada sobre todo en Bogotá.
¿y ahora?
Si finalmente la financiación es asegurada, voy a apoyar el equipo de la ONIC en sus talleres. Además, voy a asumir diferentes trabajos de investigación, organización y redacción para diferentes proyectos acompañados por Codacop. También voy a ser la representante de Codacop en la Mesa „Mujer y Conflicto Armado“, un grupo de trabajo conformado por organizaciones de mujeres y de derechos humanos. Por lo tanto, en los meses que vienen, estaré basada sobre todo en Bogotá.
Para la tranquilidad de todos uds (y para la mía también)
A pesar de su mala fama, Colombia ya no es tan peligrosa para extranjeros: los secuestros de extranjeros disminuyeron, la seguridad en las carreteras mejoró. Si se siguen ciertas reglas se puede caminar tranquilo incluso de noche por ciertos barrios bogotanos. Otra medida de seguridad que se sigue en mi organización es por ejemplo preferir los viajes en avión a viajar en bus y reportarse de manera regular.
Al hablar con un extraño hay que evitar tomar posiciones, ya que uno nunca sabe con quién está hablando. Finalmente, lo que hacemos es un trabajo de redes, de apoyo, es decir que fortalecemos a otras personas, como líderes locales, a organizaciones que se ofrecen a tomar el riesgo de exponerse.
Todo lo mencionado hace que el riesgo que estoy corriendo trabajando aquí sea más o menos calculable.

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