Früher hasste ich wandern...heute stehe ich freiwillig früh auf! WOW !
Am Wochenende bin ich entweder sehr sportlich oder sehr gefrässig: entweder gehe ich auf eine Wanderung und stehe sehr früh auf (manchmal auch voellig uebernaechtigt, wenn ich um 4 oder 5 ins Bett gehe), um bereits um 7 Uhr morgens andere Wandervögel und Naturliebhaber zu treffen. Die Wanderungen werden von verschiedenen Wandergruppen organisiert, die Route kann man auf ihrer Internetseite anschauen und sich anmelden. Ich entscheide mich meistens sehr kurzfristig (am Abend vorher) und weiss oft gar nicht, wo's hingeht, sondern vertraue auf den guten Geschmack meiner Freundin Rosmarie. Bis jetzt wurde ich noch nie enttäuscht, die Natur ist hier wunderschön, und das Wichtigste ist sowieso, etwas Neues zu entdecken und der verpesteten Luft Bogotas zu entkommen. Das Gute ist auch, dass man kaum 2h fahren muss, um in wärmere Gegenden zu gelangen - Bogota liegt auf einem Hochplateau, man muss also nur ein paar hundert Meter runter und ist schon fast in den Tropen! Nach vielen kalten, grauen und regnerischen Tagen ist das eine Wohltat. Wir fahren los und halten dann irgendwo an, um gemütlich zu frühstücken - wir essen meistens eine Bouillon-Suppe, und vor dem wandern wird dann noch eingeturnt, das ist immer ein lustiges Bild. Meistens nehmen wir ein Picknick mit (Rosmarie meistens Yuca-Chips, keine Ahnung, wie sie davon satt wird...und sie ist dann immer ein bisschen neidisch auf mein riesiges Sandwich, die Tortillas oder den Reissalat, den ich mitnehme )Am Abend kommen wir dann verschmutzt, todmüde aber überglücklich nach Hause.
Impressionen in der Bildgalerie:
Ganz anders laufen meine faulen Sonntage ab: ESSEN ist angesagt! und zwar den ganzen Nachmittag. Mein grösstes Glück hier in Kolumbien ist meine Familie, wir haben uns gegenseitig adoptiert. Bevor ich meine Wohnung gefunden habe, habe ich bei ihnen gewohnt, jetzt versuche ich, sie so oft wie möglich zu sehen. Wir kochen alle zusammen, essen, tratschen und hören Musik, danach spielen wir manchmal ein Spiel oder schauen einen Film. Die Familie besteht aus: Mariela, die Mutter (arbeitet als Professorin an verschiedenen Unis und als Forscherin im Ministerium fuer Gesundheit, belesen und herzlich, Kulturliebhaberin, sie weiss immer, wo was läuft); Camilo (Grafiker, er unterrichtet Englisch und hat wohl über 1000 Filme runtergeladen) und seine Freundin Mariana (Grafikerin, macht Papeterie-Ware aus selbstgemachtem Recycling-Papier, ist Tanzlehrerin und traeumt davon, wieder ein Kaffee zu eroeffnen) und oft auch deren Familie (Henry, ihr Vater, Pilar ihre Mutter und Julian ihr Bruder). Camilos Schwester Lina wohnt in Berlin.
Markt in Usaquén/mercado en Usaquén
Manchmal, manchmal, breche ich auch aus der Routine aus, z.B. gibt es viele herzige Dörfer in der Umgebung, wo man einen Kaffee trinken gehen kann auf dem Dorfplatz, oder dann gibt es auch noch die Cicloruta, da wird jeden Sonntagmorgen eine Hauptstrasse Bogotas gesperrt, die sich dann mit Velofahrern, Spatziergängern und Joggern füllt. Eines meiner Lieblingsziele ist Usaquén, ein Viertel im Norden, das seinen kolonialen Dorfcharakter bewahrt hat, voller kleiner Kaffees ist und sich am Sonntag mit Marktständen und Leuten fuellt.
*** Cuando estaba chiquita no me gustaba madrugar ni caminar... y ahora lo hago voluntariamente! increible!!
Mis fines de semana se parecen en dos cosas: o son de deporte o de comelona. En el primero de los casos, me levanto super temprano (incluso cuando me he acostado a las 4 o 5 de la madrugada) para encontrarme a las 7 con otros caminantes y amantes de la naturaleza. Las caminatas son organizadas por agencias o grupos de caminantes que ofrecen diferentes excursiones, todas se pueden consultar en sus páginas web y se inscribe por teléfono. Esta es la teoría. Yo casi siempre me decido en la noche anterior, sin saber adónde me van a llevar, ya que confío en los gustos de mi amiga Rosmarie. Hasta ahora me fue bien así, ya que en todas las excursiones conocí lugares hermosos. Al final, lo que importa es salir de la ciudad, conocer nuevos lugares y escapar de la contaminación y del bullicio de Bogotá. Lo mejor de aquí es que la ciudad de Bogotá queda en un altiplano y sólo basta con bajar un poco, es decir, viajar unas 2 horas, y uno ya está en regiones más calientitas (calienticas, dirían los colombianos). Salimos en un bus común y paramos en algún lugar para desayunar con calma – Rosmarie y yo casi siempre nos tomamos un caldito – y antes de empezar a caminar se hacen unos ejercicios de calentamiento, lo que siempre se ve muy chistoso. Casi siempre hay que llevar un pic nic, ya que nos quedamos almorzando en la naturaleza (Rosmarie lleva un paquete de boquitas de yuca y siempre me pregunto cómo es que puede quedar llena… y yo al lado, con mi sándwich enorme, arroz o tortillas…jajaja) En la noche llegamos sucias, cansadísimas, pero contentísimas a nuestras casas. Fotos en la galería más arriba.
Los domingos perezosos, en cambio, son muy diferentes y se centran en una cosa: COMER. Durante toda la tarde. Mi gran suerte y bendición es mi familia colombiana, nos adoptamos mutuamente. Vivía con ellos antes de encontrar apartamento y aun trato de verlos todas las veces que pueda. Cocinamos juntos, comemos, platicamos, escuchamos música y a veces nos ponemos a ver una película o a jugar un juego. Los miembros de la familia son: Mariela, la mamá (trabaja como profesora y como investigadora en el ministerio de salud, le encanta la cultura y la lectura, es una persona cálida y siempre está al tanto de lo que está pasando a nivel de la vida nocturna y cultural bogotana); Camilo, su hijo (es diseñador gráfico, da clases de inglés, le encanta la cocina y el cine, entre otras cosas), su novia Mariana (diseñadora gráfica, hace papelería y tarjetería en papel reciclado hecho a mano, es profesora de danzas y sueña con reabrir su café) y muchas veces también nos juntamos con la familia de Mariana (su mamá Pilar, su papá Henry y su hermano Julián). La hermana de Camilo, Lina, vive en Berlín.
A veces también escapo de la rutina y visito algún pueblo cercano, que casi siempre son lindos y ofrecen alguna especialidad local, o también se puede ir a la cicloruta, para la que cierran una de las vías principales de la ciudad. Entonces se llena de ciclistas, gente corriendo y caminando. Uno de mis destinos favoritos es Usaquén, una localidad en el norte de Bogotá que conservó su carácter de pueblito colonial y que está lleno de pequeños cafés y restaurantes. Los domingos hay un mercado artesanal muy bonito.
La Guitarra (Los Auténticos Decadentes) en la versión que adapté a mi llegada a Colombia...y parece que me maldije:
Yo no quiero trabajar, no quiero ir a estudiar, no me quiero casar / quiero seguir con mi vida de gitana, quiero bailar de la noche a la mañana...
La Guitarra (die Gitarre) ist ein Hit aus den 90ern der berühmten argentinischen Ska/Rock-Band "Los auténticos decadentes (die autenthischen Dekadenten), hier ist meine Version, die ich (leicht geändert) leider gesungen habe, als ich in Kolumbien ankam - und mit der ich mich anscheinend selbst mit einem Fluch auferlegt habe:
"Ich will nicht arbeiten, ich will nicht studieren, ich will nicht heiraten/ ich möchte mit meinem Zigeuner-Leben weitermachen und von morgens bis abends tanzen"
***
Ich bin nun seit 4 Monaten in Kolumbien, davon bin ich seit 3 Monaten am "arbeiten", allerdings habe ich nicht das Gefühl, viel getan zu haben.... und meine Arbeitssituation ändert von Woche zu Woche...
Getanzt habe ich viel, reisen tue ich immer wieder (Kolumbien ist wunderschön und vielfältig). Ausser ein paar Übersetzungen, der Erarbeitung von wenigen Dokumenten, einer Evaluation für das "World Social Forum", dem Einlesen und Dabeisein an Sitzungen habe ich aber beruflich nicht viel gemacht. Ich übe mich in Geduld, was nicht so meine Stärke ist ;-) Das Gute ist, dass ich Zeit habe, um mich diesem Blog zu widmen. Somit erledige ich wenigstens meinen Auftrag, den Leuten ausserhalb Kolumbiens den Alltag und die Problematiken von hier aufzuzeigen. Was wirklich schön ist, dass ich von meinen Arbeitskolleg/innen voll und ganz aufgenommen wurde, v.a. von meiner Chefin fühle ich mich sehr unterstützt, sie ist sehr mütterlich und wir lachen sehr viel untereinander. Ursprünglich sollte ich indigene Frauen im Norden vom Cauca bei ihrer Arbeit unterstützen. (Siehe auch meinen 1. Rundbrief für INTERTEAM) Codacop, die kolumbianische Partnerorganisation, für die ich innerhalb meines INTERTEAM-Einsatzes arbeite, besteht aus einem kleinen interdisziplinären Team, welches Basis-Organisationen unterstützt. Das heisst, dass bereits existierende Organisationen, in denen sich einfache Menschen - Bauern, Frauen, Indigene - oft gratis und oft unter grossem Risiko engagieren, unterstützt werden, indem sie eine praktische Ausbildung erhalten : wie führt man einen Workshop, wie redet man vor Publikum, was sind allgemeingültige Menschenrechte, etc. und meistens wird vorher auch noch am Selbstwertgefühl gearbeitet, dass v.a. bei Frauen extrem tief ist und was sie wiederum daran hindert, in der Öffentlichkeit zu reden. Codacop ist bereit seit den 80er-Jahren im Cauca tätig. Profitiert haben davon v.a. die Frauen - ihre Kampflust und Lebensfreude ist eindrücklich wenn man bedenkt, wie viele schlimme Sachen sie schon erlebt haben und wie schwierig die Lebensumstände weiterhin sind. Es wurde aber auch eine "guardia indígena" aufgebaut, eine interne Polizei, die für Recht und Ordnung innerhalb der Gemeinschaft, aber auch für die Rechte der Indigenen gegenüber dem kolumbianischen Staat, der Bevölkerung und Firmen wacht.
Die Problematik im Cauca
Die Problematik im Cauca ist vielschichtig. Der interne Konflikt, der in Kolumbien seit 40 oder 50 Jahren herrscht, war hier schon immer stark spührbar. Im internen Konflikt geht es eigentlich um den Kampf und die Herrschaft über den Boden, der in Kolumbien sehr fruchtbar ist und unter dem sich unglaubliche Bodenschätze befinden. Das Land ist ungleich verteilt; gleichzeitig wollen sich Grossgrundbesitzer und Multinationale immer mehr unter die Finger reissen. Sie schrecken auch nicht vor Indigenen-Reservaten zurück. Wenn Bauern ihr Land nicht aufgeben wollen, werden sie ermordet oder vertrieben. So einfach ist das. Auch die politische Opposition wird oft einfach umgebracht. Kolumbien ist zudem auch das gefährlichste Land für Gewerkschaftler. Als Reaktion auf die systematische Ermordung der Opposition entstanden in den 60er Jahren verschiedene Guerrilla-Gruppen. Etwa gleichzeitig gründeten die Grossgrundbesitzer Paramilitär-Gruppen, die ihr Hab und Gut verteidigen sollten. Offiziell existieren diese nicht mehr, denn sie wurden unter dem früheren Präsidenten "entmilitarisiert" - allerdings war das nur eine Show, um sich international in gutem Licht zu zeigen. Es wird gemunkelt, dass der liebe Herr Uribe und seine liebe Familie sehr enge Beziehungen zu diesen Gruppen pflegen. Paramilitärs werden heute noch benutzt, um die schmutzige Arbeit zu erledigen - sei es für den Staat, das Militär, Firmen oder Grossgrundbesitzern. Skrupellose Auftragsmörder, die freie Hand haben, denn bestraft wird hier niemand. Heute finanzieren sich die Guerrilla und die Paramilitärs grösstenteils durch den Drogenschmuggel. Der Cauca ist nicht hauptsächlich Anbau-Gebiet, aber eine wichtige Schmuggel-Zone, denn häufig wird die Ware im wichtigsten Hafen, der Stadt Buenaventura an der Pazifik-Küste, ins Ausland verschifft. Zusätzlich wollen ausländische Firmen in den Minenbau investieren - auch hier wird skrupellos vorgegangen, Land einfach weggenommen. Und dann sind noch die Grossgrundbesitzer, die Zuckerrohr auf riesigen Landflächen anbauen. Sympathisch, oder? D.h. dass im Cauca alle Konfliktparteien präsent sind. Der ehemalige Präsident hat versprochen, die Guerrilla auszurotten und hat Millionen und Millionen in die Aufstockung der Armee gesteckt. Er hat es nicht geschafft. Heute ist die Guerrilla wieder am Erstarken. Die Armee ist deshalb sehr präsent. und das bedeutet nicht mehr Sicherheit, sondern mehr Unsicherheit, denn alle 3 Konfliktgruppen sind in etwa gleich aggressiv, bringen Menschen um, vergewaltigen Frauen, usw. (soeben erschien ein Bericht, der besagt, dass in Kolumbien 6 Frauen pro Stunde sexuell missbraucht werden, dies zu 80% durch Polizei und Militär). Ausserdem zwangsrekrutiert die Guerrilla Jugendliche und Kinder in den indigenen Doerfern. Und das alles inmitten einer wunderschönen Landschaft einer Region, in der eine unglaubliche kulturelle Vielfalt herrscht. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Kolonialzeit nie aufgehört hat oder sie wieder neu erfunden wird. Auf jeden Fall werden die indigenen Gruppen Kolumbiens Schritt für Schritt ausgelöscht.
Meine Arbeit - ein auf und ab
Viele von euch haben mich gefragt: was machst du denn jetzt ganz genau? wenn ich das nur wüsste... ;-)
1. Kapitel: wachsende Gewalt im Cauca
Zwei Mal war ich bei "meinen" Frauen im Cauca. Sie führen Workshops durch zu den Themen Menschen- und Frauenrechte (denn die Frauen sind dreifach belastet: 1. weil sie arm sind; 2. weil sie indigene sind; 3. weil sie Frauen sind, was bedeutet, dass sie auch von ihren eigenen Männern unter Gewalt leiden müssen) sowie zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Ausserdem dokumentieren sie und begleiten Frauen, die Opfer von sexueller Gewalt wurden. Daneben führen sie auch Projekte zur Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Frauen durch, wie zB. eine gemeinschaftliche Fischfarm. Alle Mitarbeiterinnen sind indigene Frauen, viele von ihnen arbeiten freiwillig oder zu einem sehr tiefen Lohn und viele von ihnen haben eine sehr tiefe Schulbildung.
Meine Aufgabe wäre es gewesen, sie in der Arbeit zu begleiten, neue Methoden und Möglichkeiten aufzuzeigen, kurz: die bestehende Arbeit zu systematisieren.
Mitarbeiterinnen des Frauen-Projektes im Cauca
Momentan sind aber die Gefechte in der Region zahlreich; tagtäglich werden Menschen umgebracht. Diese Toten erscheinen nur selten in den Medien; über die Probleme wird praktisch nicht berichtet. Tatsache ist aber, dass die Konfliktparteien die Neutralität der Indigenen und deren traditionellen Territorien nicht respektieren. Im Gegenteil, sie benützen sie wie Schachfiguren für ihre Interessen.
Aus Sicherheitsgründen haben wir deshalb entschieden, dass ich momentan nicht im Cauca arbeiten werde.
2. Kapitel: freu dich nicht zu früh...
Mein Glück schien perfekt: die Koordinatorin der Abteilung Frauen, Familie und Generationen der nationalen indigenen-Organisation (ONIC), eine taffe, intelligente und lustige indigene Frau mit Namen Dora, hatte in einer Sitzung vernommen, dass ich sozusagen "arbeitslos" war. Weil CODACOP die ONIC in gewissen Bereichen unterstützt, war meine Chefin bereit, mich für ein Projekt, für das die ONIC dringend personelle Unterstützung brauchte, "auszuleihen". Der Plan ist/war, in indigenen Gemeinden im ganzen Land Workshops zu einem neuen Gesetz zum Schutz und zur Prävention von vertriebenen indigenen Frauen durchzuführen, um den Frauen ihre Rechte aufzuzeigen. Weil differenzierte Information über indigene Frauen mangelhaft bzw. inexistent ist, sollten wir zudem Interviews und Forschung betreiben, um Leitlinien zu einem Projekt zum Schutz indigener Frauen gegen den Konflikt und Vertreibungen zu formulieren. Das Team ist jung, motiviert und interdisziplinär (ein Jurist, eine Historikerin, eine Spezialistin in Systematisierung/Organisationen und ich), die Workshops werden von indigenen Frauen, die extra dafür ausgebildet wurden, durchgeführt. Das Projekt wird vom Staat finanziert. Aber... der kolumbianische Staat ist sehr ineffizient und bürokratisch, was die ganzen schönen Pläne durcheinander gebracht hat...die Frauen haben seit 3 Monaten keinen Peso gesehen, das Geld ist nicht angekommen und bis jetzt konnten nur 3 Workshops durchgeführt werden...
und jetzt?
Falls das Geld bald kommt, werde ich bei den Workshops mitarbeiten. Zusätzlich wurden mir nun Forschungs-, Organisations- und Schreibarbeiten übergeben für verschiedene Projekte, die CODACOP begleitet. Ausserdem vertrete ich Codacop an der Mesa „Mujer y Conflicto Armado“ (Arbeitsgruppe "Frauen und bewaffneter Konflikt"), ein Zusammenschluss von Frauen- und Menschenrechtsorganisationen. Ich werde also in den nächsten Monaten vor allem in Bogotá verbringen.
Zur Beruhigung
Kolumbien ist zwar nicht ungefährlich (vor allem für Menschenrechtsaktivisten), aber wohl doch ein bisschen besser als sein Ruf. Die Entführungen von Ausländern hat ab-, die Sicherheit auf Überlandsstrassen hat zugenommen. In Bogota kann man z.T. auch noch nachts ruhig herumlaufen - natürlich immer mit einer gewissen Vorsicht. Meine Chefin besteht z.B. darauf, dass ich bei längeren Reisen per Flugzeug reise (uuu.mein ökologischer Fussabdruck!!) und mich regelmässig melde. Ausserdem weiss man nie, mit wem man redet, d.h. man muss aufpassen, was man sagt und es ist wichtig, gewisse Benimmregeln zu befolgen. Schlussendlich arbeiten wir im Hintergrund, stärken andere Menschen, lokale Leaders, welche das Risiko auf sich nehmen, sich zu exponieren und so zu einem potentiellen Zielschild werden.
Von dem her ist das Risiko, dass mir etwas passieren sollte, relativ kalkulierbar.
uno de mis viajes privados (en semana santa) me llevó al norte del país, la Guajira/ eine meiner privaten Reisen während Ostern führte mich in die nördlichste Spitze des Landes, in die Guajria
Hace 4 meses que estoy en el país de Pedro el Escamoso, de Shakira (bueno, aunque al parecer prefiere vivir en Barcelona...) y del Vallenato... (que, por cierto, no me gusta…) Y supuestamente hace 3 meses que estoy trabajando... hay que tenerle paciencia, lo sé, pero la verdad es que no he hecho gran cosa y esto me deprime un poco…
Bailo mucho, viajo mucho (incluso los fines de semana, el país es muy diverso y hay mucho que conocer), pero aparte de hacer traducciones, preparar unos pocos documentos, la evaluación del último Foro Social Mundial (que se realizó en Senegal), la participación en reuniones y familiarizarme con el contexto colombiano a través de la lectura no he contribuido en mucho… Como le digo a mis amigos, o estoy en la oficina y de verdad tengo la impresión de hacer algo, o mejor salgo a divertirme o a conocer, pero estar así me hace sentirme inútil. Lo que hay que decir es que me siento muy bien con mis compañeras y compañeros de trabajo, nos reímos mucho y sobre todo mi jefa me apoya un montón.
Hoy los quiero poner al tanto acerca de mi misión y mi trabajo acá en Lokombia. Sé que hoy en día la gente casi no lee textos largos, sin embargo temo que no logro hacer el cuento corto. Trato de hacerlo de manera amena, organizando las diferentes etapas en capítulos, y espero que les resulte interesante…
Codacop (Corporación de Apoyo a Comunidades Populares), la organización colombiana por la que trabajo en el marco de mi contrato con INTERTEAM, es un equipo interdisciplinario que apoya organizaciones de base promoviendo y acompañando procesos ecoculturales en espacios territoriales propios, desarrollando la capacidad personal y colectiva. Es decir que acompaña a organizaciones ya existentes, compuestas por campesinos, mujeres, indigenas, en su gran mayoría personas desfavorecidas que no han tenido la oportunidad de tener muchos estudios y que se comprometen por muy poco o ningún dinero, pero a veces con un alto riesgo y sobre todo con muchas ganas de luchar y mejorar las condiciones de vida. Codacop contribuye a la formación, consolidación y fortalecimiento de procesos organizativos como estrategia para lograr una sociedad más justa y equitativa. Las formaciones son muy practicas: cómo se organiza un taller, cómo se habla en público, qué son los derechos humanos, etc. Una base importante es la autoestima, que en general es muy baja sobre todo entre las mujeres indígenas, lo que impide que hablen en público. Desde los años 80, Codacop ha centrado gran parte de su trabajo en el Norte del Cauca con las comunidades Nasa, a quienes acompañó, en un principio, en su proceso de consolidación como entidad territorial, en sus procesos de elaboración, gestión y evaluación de planes de desarrollo y en la formación y luego en los procesos de guardia indígena (fuerza comunitaria compuesta por hombres y mujeres comprometidos con la protección de la comunidad) y la organización de las mujeres indígenas. Con la Guardia Indígena y las mujeres se facilitaron espacios de formación y reflexión, orientadas a fortalecer el Plan de Vida y la defensa de los derechos humanos y los derechos colectivos, desde la perspectiva de la autonomía, la armonía y el equilibrio. Los resultados son impresionantes: las mujeres hacen prueba de una capacidad impresionante de comunicar en público, incluso con autoridades locales. Guardan unas ganas increíbles de vivir, reír y luchar, a pesar de lo que han vivido y de las situaciones difíciles que tienen que manejar a diario.
Un territorio en disputa: informaciones de contexto
La riqueza del territorio, la presencia de un proceso organizativo fuerte, así como la ubicación geográfica y su topografía, hacen que el norte del Cauca sea un lugar de disputa por:
• Ser un corredor estratégico que comunica la Amazonia y el Océano Pacífico, el Ecuador y el Valle del Cauca.
• Ser un lugar que favorece la presencia de grupos guerrilleros y de autodefensa, siendo escenario de enfrentamientos a fin de obtener el control de la zona, inclusive por parte de las fuerzas públicas (policía y ejército).
• Ser un lugar que permite el desarrollo de tráfico de armas y de cultivos de uso ilícito como la coca y la amapola.
• Ser un lugar rico en fuentes hídricas y reservas mineras.
Estas condiciones hacen que actores armados, terratenientes, agroindustriales, multinacionales y grupos de poder político quieran expropiar o controlar el territorio. El conflicto armado interno siempre ha estado en relación con el control de la tierra fértil y rica. Las personas que no estén dispuestas a ceder sus tierras son amenazadas, asesinadas o desplazadas. Lo mismo pasa con sindicalistas, líderes sociales y políticos y la oposición política.
Como todo el departamento, el norte del Cauca ha sido escenario permanente de la confrontación armada en el marco del conflicto que ha vivido el país por más de cincuenta años. Históricamente han hecho presencia varios frentes guerrilleros en la región. Los grupos guerrilleros de Colombia nacieron en los años 60 como reacción a los asesinatos sistemáticos de la oposición política. Los grupos de autodefensa o paramilitares actúan bajo la complicidad o complacencia de las fuerzas del Estado colombiano, y defienden los intereses de los grandes terratenientes (la mayoría tierras expropiadas a sus dueños originarios de manera forzada), expansión de monocultivos como la caña de azúcar, concentración del poder político y fortalecimiento de la relación terratenientes-narcotraficantes.
Como consecuencia lógica, actúan en contra de las organizaciones sociales y los defensores y las defensoras de los derechos humanos. Hoy en día, muchos grupos guerrilleros se olvidaron de sus ideales políticos y se financian, al igual que los grupos paramilitares, a través del narcotráfico. Oficialmente, los grupos paramilitares fueron desmilitarizados por el anterior gobierno, pero todo el mundo en Colombia sabe que esto solo fue un show para “limpiar” la imagen internacional del país. La verdad es que los paramilitares siguen ejecutando sus trabajos sucios para el estado, el ejército, empresas y terratenientes. Tienen carta blanca, ya que en este país no son juzgados, la impunidad es impresionante. ¿Será porque, como dicen los rumores, el querido ex presidente Uribe y su familia mantienen relaciones muy íntimas con estos mismos?
Este simpático escenario de guerra se completa con una fuerte presencia del ejército nacional. El Estado no ha hecho nada para evitar las masacres, los homicidios selectivos, las desapariciones, los reclutamientos forzados, los desplazamientos forzados, las amenazas, las violaciones sexuales, los señalamientos y la profanación del territorio, entre muchas otras situaciones que lesionan el Plan de Vida de los indígenas. La respuesta oficial del Gobierno no ha sido otra que incrementar la militarización y confrontación armada. Los grupos guerrilleros, a pesar de la inversión importante en la fuerza militar y cuya derrota fue el principal objetivo del Gobierno del Sr. Uribe, sigue existiendo y en la actualidad está ganando fuerzas. La presencia del ejército no significa más seguridad para el pueblo, al contrario, ya que los tres grupos involucrados en el conflicto son iguales de agresivos y usan la población civil para sus intereses. De hecho, hace unos días que salió un informe diciendo que en Colombia, cada hora 6 mujeres son víctimas de acosos y violencias sexuales, y que el actor principal (80%) son militares o policiales.
Esta situación complicada y violenta se desarrolla en medio de unos paisajes hermosos, en una región dotada de una diversidad cultural increíble. Pareciera como si la conquista se hiciera una segunda vez, porque se están matando los pueblos indígenas de colombia. Altibajos
Muchos fueron los que me preguntaron: ¿y qué es lo que vas a hacer exactamente en Colombia?
Primer capítulo: incremento de violencia en el Cauca
Dos veces viajé al Cauca para estar con las mujeres Nasa. En el marco de su trabajo del programa mujer de la ACIN (Asociación de Cabildos Indígenas del Norte del Cauca ) realizan talleres de capacitación sobre temas relacionados con los derechos humanos y derechos de la mujer (ya que la discriminación hacia las mujeres son múltiples: por ser pobres, por ser indígenas y por ser mujeres, lo que implica que también son víctimas de violencia por parte de sus propios maridos, padres, etc.), pero también sobre el fortalecimiento de la autoestima/el crecimiento personal. Además, documentan y acompañan casos de mujeres víctimas de violencia sexual y realizan proyectos para fortalecer la independencia económica de las mujeres, por ejemplo un proyecto agropecuario. El equipo consiste de mujeres indígenas lideresas, capacitadas a través de diferentes cursos que fueron acompañados por Codacop.
Lo que se había pensado era que yo las acompañara, desarrollando nuevos métodos y nuevas posibilidades para ejecutar y sistematizar el trabajo que se está llevando a cabo.
Sin embargo, los enfrentamientos en la región son muy fuertes y constantes. Los muertos y los incidentes pasan casi siempre desapercibidos por los medios de comunicación. Los diferentes grupos armados no respetan los territorios tradicionales, más bien utilizan a los indigenas para sus intereses.
Esta es la razón por la que decidimos que por el momento iba a dejar de trabajar en el Cauca.
niña nasa en las oficinas de la ACIN, Cauca/ indigenes Mädchen im Büro der indigenen-Organisation im Cauca
Los viajes a los resguardos son pura aventura/ die Reise zu den Reservaten wird zu einem richtigen Abenteuer
Diese Familie hat mich im Cauca aufgenommen / Familia indígena que me albergó en el Cauca
Segundo capítulo: de ilusiones y desiluciones
En el lanzamiento de una investigación realizada por Codacop / An der Vernissage einer Studie von Codacop(findet ihr mich?)
Me sentía muy afortunada: la coordinadora de la Consejería Mujer, Familia y Generación de la ONIC (Organización nacional indígena de Colombia), una mujer indígena inteligente, comprometida y chistosa, se enteró en una de nuestras reuniones que por la situación actual en el Cauca estaba prácticamente desempleada. Codacop apoya la ONIC en ciertas tareas y en ciertos espacios, y así fue que mi jefa se dispuso a „prestarme“ para un proyecto para el que la ONIC necesitaba urgentemente apoyo personal. El proyecto consiste en desarrollar talleres en comunidades indígenas en todo el país para socializar una ley emitida para la protección y la prevención de mujeres indigenas desplazadas. Además, por la escasa información diferenciada disponible en cuanto a la situación de las mujeres indigenas, otra meta consiste en hacer entrevistas y recoger informaciones para formular lineamientos para un programa de protección de la mujer indígena frente al conflicto armado y el desplazamiento forzado. Los integrantes del equipo son jóvenes, motivados e interdisciplinarios (un abogado, una historiadora, una especialista en sistemas y activista en diferentes organizaciones sociales y mi persona), y los talleres son socializados por mujeres indígenas, lideresas y preparadas para la ocasión. La financiación, en teoría, debería llegar del estado…pero el estado colombiano es ineficiente y burocrático, por lo que a las mujeres no les llegó su salario, y por falta de dinero hasta esta fecha sólo se pudieron realizar 3 talleres... ¿y ahora? Si finalmente la financiación es asegurada, voy a apoyar el equipo de la ONIC en sus talleres. Además, voy a asumir diferentes trabajos de investigación, organización y redacción para diferentes proyectos acompañados por Codacop. También voy a ser la representante de Codacop en la Mesa „Mujer y Conflicto Armado“, un grupo de trabajo conformado por organizaciones de mujeres y de derechos humanos. Por lo tanto, en los meses que vienen, estaré basada sobre todo en Bogotá.
Para la tranquilidad de todos uds (y para la mía también)
A pesar de su mala fama, Colombia ya no es tan peligrosa para extranjeros: los secuestros de extranjeros disminuyeron, la seguridad en las carreteras mejoró. Si se siguen ciertas reglas se puede caminar tranquilo incluso de noche por ciertos barrios bogotanos. Otra medida de seguridad que se sigue en mi organización es por ejemplo preferir los viajes en avión a viajar en bus y reportarse de manera regular.
Al hablar con un extraño hay que evitar tomar posiciones, ya que uno nunca sabe con quién está hablando. Finalmente, lo que hacemos es un trabajo de redes, de apoyo, es decir que fortalecemos a otras personas, como líderes locales, a organizaciones que se ofrecen a tomar el riesgo de exponerse.
Todo lo mencionado hace que el riesgo que estoy corriendo trabajando aquí sea más o menos calculable.
Transmilenio en Bogotá - ¿quién dijo que quería salir?/ Transmilenio in Bogotá - Jeder gegen jeden
...y otro problema son los choferes, porque manejan como unos locos.../ ein weiteres Problem sind die Chauffeurs, sie fahren wie Verrückte
"aquí no cabe ni un alma", hier hat nicht eine einzige Seele mehr platz
"Chocolate con queso"/ Heisse Schoggi mit Käse
"Ensalada de frutas" colombiana - Fruchsalat auf Kolumbianisch
Die erste Zeit in einem neuen Land ist wohl die spannendste: die Augen und Ohren sind wach, viele Sachen, welche für Einheimische alltäglich und normal sind, fallen auf, werden nicht verstanden, sind lustig... Und hier in Kolumbien ist das nicht anders - immer wieder passiert dies. Mit was soll ich anfangen? Mit dem Essen.
Kolumbien ist kulinarisch für mich kein Highlight. Vielleicht wäre es das, wenn ich Fleisch essen würde, aber ich bin ja seit ca. 2 Jahren Vegetarierin. Die Speisen werden fast nicht gewürzt und es fehlt ihnen - für mich - an Geschmack. Im Restaurant wird oft das Gleiche serviert: Fleisch, Reis, als Beilage manchmal Bohnen oder Kochbananen, Salat (meist ohne Sauce und Gewürze). Oft besteht der Salat auch aus Gemüse und Früchten gleichzeitig. Zwei Beispiele für meinen Geschmack komischen Kombinationen sind die heisse Schokolade mit Käse (JA!! aber es ist Frischkäse, hat also nicht so viel Geschmack) und der Fruchtsalat. Beim ersteren verkleinert man den Käse in Würfel und wirft ihn in die heisse Schoggi, der Fruchtsalat wird mit Reibkäse und Caramel-Sauce (manchmal auch Eis und andere süsse Saucen) serviert. hmmm...was meint ihr? Für mich ist das Gewöhnungsbedürftig... ;-)
Transmilenio: Survival of the fittest oder wie man Furunkel vermeidet
Etwas anderes, was gewöhnungsbedürftig ist, ist das Reisen mit dem Transmilenio, was zu Stosszeiten zu einer Tortur wird…oder man hat einfach eine gute Ellbogen-Technik. Auf jeden Fall darf man keine Angst vor Koerperkontakt haben. Zum Glueck ist Koerperhygiene und - ästethik in Kolumbien ja sehr wichtig, so ist es wenigstens geruchlich nicht so unangenehm. ;-)
Eigentlich ein super System, sehr modern, das auf separaten Fahrbahnen funktioniert, somit Staus vermeidet und den armen Süden der Stadt mit dem reichen Norden verbindet. Schon lange bestehen auch Plaene für ein Metro, welches das Verkehrschaos beenden sollten, aber es bleibt bei den Plänen…Es gibt zu wenige Linien und zu wenige Busse fuer die riesige Menschenmasse, die tagtaeglich arbeiten geht. Leider verschwindet öffentliches Geld zu horrenden Mengen in den Säcken der Politiker und öffentlicher Angestellter. Der Transport ist somit einer der groessten Stressfaktoren im Leben der Bogotaner.
Zu meinem Glück wohne ich ca. 4 Hausblöcke von meiner Arbeit entfernt, kann also zu Fuss gehen. So bleiben mir auch die Furunkel erspart: die bekommt man nämlich anscheinend, wenn man sofort absitzt auf einem Sitz, auf dem vorher jemand anderer sass. Deshalb bleiben die Bogotaner jeweils ein Weilchen stehen, bevor der Sitz abgekühlt ist und sie absitzen. Ich hoffe also, dass ihr euch nächstes Mal auch mit grosser Vorsicht auf einen öffentlichen Sitz setzt! ;-)
Überall erreichbar
Und zu letzt noch dies: Handys klingeln überall und dauernd. Egal, wenn man in einer Sitzung ist und sogar einen Vortrag hält – meistens wird ein Anruf angenommen. So kann man in einer Sitzung reden und auf einmal sind 3 Leute, die eigentlich (?) zuhören sollten, am Draht.
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Cuando uno llega a un nuevo país, se mantiene con los ojos y los oídos abiertos, descubriendo un monton de cosas nuevas, cosas raras, que no entiende, que son chistosas...
Uno de los orgullos de los colombianos es su comida, desafortunadamente, a mí muchas veces las comidas no me saben a nada...parte importante también es, seguramente, porque soy vegetariana desde hace mas o menos 2 años, así me pierdo lo que se considera ser lo más importante en la comida: la carne. Los platos que se sirven en los restaurantes corrientes no son muy variados: carne, arroz, a veces frijoles (que aqui se le dice fríjoles, insisten que ASI se dice...y que yo hablo como mexicana uaaa!!) y plátano. La ensalada se sirve muchas veces sin especies ni aderezo, y mezclan frutas con verduras. Dos ejemplos para las combinaciones que a mi me resultan raras es el chocolate con queso (se hace pedacitos y se le echa al chocolate caliente) y la ensalada de frutas, que se sirve con arequipe (que es como dulce de leche) u otras salsas dulces, queso rallado y a veces helado El transmilenio, una invención buenísima - pero cuidadito, ¡está lleno de furúnculos!
Otra cosa sorprendente es el transmilenio: un sistema de transporte muy moderno, que como idea es buenísima, ya que circula sobre carriles separados, evitando asi el trafico y el desorden cotidiano que reina en Bogota y conectando los barrios pobres del sur con los barrios ricos del norte. El problema es que no hay suficientes líneas y buses para la gran cantidad de gente que se desplaza a diario. Hace años que existen planes para construir metro, pero hasta ahora no se ha realizado nada, uno de los problemas masivos es la corrupción desmesurada, se pierden millones y millones en los bolsillos de los políticos. Y como pueden obervar en las fotos, el tomar transmilenio se puede convertir en una verdadera tortura...y esto, todos los dias en las horas pico!! como dicen los colombianos: "en el transmuyeno no cabe ni un alma!" La verdad es que si uno toma el transporte público en Bogotá no hay que temer los contactos corporales... lo bueno es que la gente es bañadita, así por lo menos se evitan los males olores jaja. La verdad es que el transporte urbano es uno de los factores de estrés más grande para los bogotanos.
Afortunada yo, que vivo a mas o menos 4 cuadras de mi trabajo, me puedo ir a pie. Así de paso también evito que me pasen un furúnculo. Sí, un furúnculo, ¿acaso no sabían? Los bogotanos están (bueno, lo admito, no todos, pero muchos) están convencidos que hay que esperar a que se enfríe el asiento antes de sentarse para que no se te peguen enfermedades en el trasero...algunos se quedan medio sentados, medio parados sin tocar el asiento...a ver si algun día puedo tomar una foto, porque se mira super chistoso!