Monday, October 3, 2011

Besuch von Lara und Nina und mein Geburi/visita de Lara y Nina y mi cumple


Jabadabadu! Lara und Nina in Kolumbien

Lara und Nina waren 10 Tage hier zu Besuch und sind sicher 10kg schwerer nach Hause zurückgeflogen ;-) Im Gepäck, versteht sich - auch sie hat das kolumbianische Essen nicht speziell begeistert und am Schluss waren auch beide krank...
Da ich natürlich genau jetzt einiges zu tun hatte (v.a. langwierige Sitzungen und Veranstaltungen, deren Nutzen ich häufig hinterfrage), konnte ich die beiden nicht so in vollen Zügen geniessen, wie ich das wollte, aber zum Glück sind die beiden unabhängig und hatten andere Begleitpersonen, somit war das nicht so tragisch. Wir verbrachten ein verlängertes Wochenende im Kaffee-Dreieck und schliefen im Familie Feuerstein-Bungalow mit Elefanten-Ruessel als Dusche eines etwas verrückten Hotelbesitzers (ursprünglich Taxi-Fahrer, jetzt realisiert er seine Buben-Träume und baut die Hotelanlage mit Begeisterung aus, wo es neben verschiedenen Swimmingpools umherhoppelnde Hasen hat, aber auch einen Plüsch-Tiger in lebensechter Grösse, dem er einen Motor eingebaut hat, somit bewegt er sich (und er wollte unbedingt, dass wir mit dem Tiger posieren), und auch einen riesigen Stier, den er reitet und mit dem er alle Augen auf sich zieht an Reiter-Festen, wo natürlich sonst nur Pferde vorgeführt werden.) Auf der Reise war mir mein Rucksack aus dem Bus gestohlen worden, ein Zeichen, dass ich wieder mehr die Augen offen und die Alarmglocken bereit halten muss. Zum Glück waren aber nur Kleider und Schuhe drin. 

Wir besuchten das historische Städtchen Salento und das wunderschöne Cocora-Tal, wo ich letztes Jahr schon mit meinem Bruder war und am nächsten Tag dann eine Kaffee-Farm, wo wir einiges über Kaffee lernten und danach in den lokalen traditionellen Tanz (inkl. Tracht - siehe Fotos) eingeführt wurden.

Mein Geburi

Ich kann es fast nicht glauben, dass ich schon 31 Jahre alt und nun bereits 8 Monate in Kolumbien bin. Die Zeit vergeht wie im Fluge. 
Ich lud ein paar Leute ein, ursprünglich wollten wir eigentlich noch tanzen gehen, schlussendlich liessen wir es bleiben und verbrachten auch so einen sehr schönen Abend. Ich freute mich auch über die zahlreichen Anrufe und mails, vielen Dank! 
Am Sonntag waren wir dann mit meiner kolumbianischen Familie Picknicken im Gruenen, es war wunderschoenes Wetter und wir haben wieder mal richtig geschlemmt.



¡Yabadabadú! Lara y Nina en Lokombia

Tuve el gran placer de recibir a mis amigas Lara y Nina durante 10 días y creo que regresaron con por lo menos 10 kilos más a la casa – en el equipaje, por supuesto, ya que creo que a ellas tampoco las convenció la comida colombiana y además se enfermaron…
Justo en estos días tuve bastante trabajo (sobre todo reuniones largas y aburridoras y diferentes eventos, cuya utilidad cuestiono frecuentemente), por lo que no pude gozar de su compañía como lo habría querido, pero por suerte son independientes y tuvieron otras personas que las acompañaban, por lo que creo que no fue tan grave para ellas.

Pasamos un fin de semana en el eje cafetero, donde nos hospedamos en la cabaña de los Picapiedras con un baño muy original, por ejemplo una trompa de elefante servía de ducha. El dueño del hotel, que antes era taxista, es un loco que está realizando los sueños de su niñez con mucho entusiasmo, hay piscinas, conejitos verdaderos saltando por todos lados, también hay un tigre de peluche que parece verdadero, el tipo le puso un motor para que se moviera e insiste para que los turistas se tomen fotos con él. También tiene un toro enorme con el que visita todas las cabalgatas de la región, donde disfruta de la atención que la gente obviamente le brinda.
En el viaje a Armenia desapareció mi mochila del bus (no fui la única a la que le robaron), lo que indica que bajé la guardia y que tengo que mantenerme más alerta. Por suerte que sólo llevaba ropa y zapatos, todas las cosas de valor las llevaba en mi cartera. 

Visitamos la pequeña ciudad histórica de Salento y el bello valle de Cocora, que ya conocí el año pasado con mi hermano. El día siguiente visitamos una finca cafetera, donde nos hicieron una introducción al arte de cómo cultivar y procesar el café y luego nos hicieron bailar con música tradicional paisa (con trajes típicos – ver fotos).

Mi cumple

Casi no me lo puedo creer, ya tengo 31 años y ya hace 8 meses que estoy en Colombia, el tiempo pasa volando.
Invité a algunos amigos a mi casa, en realidad había pensado salir a bailar, pero al final nos quedamos en casa y nos la pasamos muy bien.
Muchísimas gracias por sus llamadas y sus correos, me puse muy feliz!
El domingo salimos al campo para hacer un picnic en familia, tuvimos mucha suerte con el tiempo y como siempre comimos cosas muy ricas. ¡Este fue el mejor regalo de cumpleaños!

Monday, September 19, 2011

endlich habe ich das Gefühl, etwas zu machen / por fin tengo la impresión de estar haciendo algo productivo

ONIC-Workshops in Cubará und Cali

solche "Chiguiros" sah ich auf der Reise vom Taxi aus...friedlich grasend und drei ueberquerten knapp vor uns die Strasse. die Kolumbianer fanden meine Begeisterung lustig. Ihnen gefallen diese Tiere v.a. auf dem Teller./ este simpático animalit se llama chiguiro, vi varios desde el taxi. mis gritos emocionados hicieron reir a mis compañeras colombianas. a ellos les gusta sobre todo cuando está en su plato...pobrecitos!
Zu viele Male waren die Workshops abgesagt worden und ich wollte nicht wieder enttäuscht werden, deshalb sagte ich, dass ich mich erst im Flugzeug freuen würde. Die Reise sollte am Mittwoch sein, am Dienstag um 17h wollten meine Kolleginnen nochmals alles ändern und fast wäre ich wieder nicht gereist. Schlussendlich, nach vielem hin und her war ich so müde, dass ich am Mittwochabend, sobald ich im Flugzeug sass, sofort einschlief, und so wurde gar nichts aus der Vorfreude... Die Reise war abenteuerlich. Cubará liegt an der Grenze zu Venezuela und ist somit rote Zone: hier werden Drogen geschmuggelt, guerrilleros verstecken sich, es gibt Petrol-Quellen, was wiederum heisst, dass das Militaer, die Paramilitaers und die Guerrilla um die Herrschaft des Territoriums kaempfen. Auf dem ganzen Weg gab es unzaehlige Militaer-Posten, wo wir und unser Gepaeck geprueft wurden. Die Natur ist wunderschoen wild und tropisch. Ich schlief trotzdem wunderbar- bis es nicht mehr weiterging. Schuelerinnen streikten, weil ihnen der Transport zur Schule gestrichen wurden. Sie sperrten alle Zugaenge zu Saravena, welches Drehscheibe fuer die ganze Region ist. Auch nach 2 Stunden war kein Durchkommen, auch nicht zu Fuss. Dabei waren wir nur 10 Minuten von Saravena entfernt. Stattdessen nahm unser Chauffeur einen Schleichweg (wir machten die Fahrt mit einem Sammeltaxi), wo wir nach 1h wieder zu einer Strasse kamen, die gesperrt war, dort konnten wir dann aber zu Fuss durch. Nach dreimal Taxi wechseln kamen wir in Saravena an, wo wir dann wieder einen Schleichweg nehmen mussten, um rauszukommen - den sie kurz, nachdem wir durch waren, auch sperrten.
Der Workshop war sehr interessant und bereichernd. Es geht darum, ein Gesetz, das die vertriebenen indigenen Frauen schuetzen und die Vertreibungen vermeiden sollte. Zudem werden den Frauen ihre Rechte und Reaktionsmöglichkeiten aufgezeigt und wir interviewen gezielt einige Frauen, um Informationen zu sammeln, die uns in einem zweiten Schritt dienen, um Leitlinien für ein Projekt zum Schutz indigener Frauen zu formulieren. Differenzierte Daten zur Situation der indigenen Frauen sind inexistent und der interne Konflikt hat einen besonders starken Einfluss auf deren Leben. Ich fuehrte Protokoll und zwei Interviews, wo sehr interessante Dinge zum Vorschein kamen. Unser ONIC-Team finde ich super, das einzige Muehsame sind die Frauen vom Innenministerium, die uns begleiten - einerseits kann man dem Staat nicht trauen (denn viele Morde und Verfolgungen gehen direkt oder indirekt auf Staatskraefte zurueck), andererseits verdienen die Staatsangestellten sehr gut, ohne eine Ahnung von nichts zu haben und ohne einen Finger zu ruehren. Bezueglich Sicherheit hier noch eine Anmerkung: die lokale Indigenen-Organisation sagte uns, ob es moeglich ist, zu reisen oder nicht. Sie wissen Bescheid, wann es riskant ist und wann nicht so sehr - ein Restrisiko bleibt natuerlich immer.
Am Nachmittag nach der Rueckkehr von Cubara flogen wir dann weiter nach Cali, wo ein weiterer Workshop stattfand. Am Abend traf ich mich mit Freunden, die ich letztes Jahr kennengelernt hatte und an einem Abend ging ich Abendessen mit meinen Interteam-Kollegen, die in Cali stationiert sind. Es war super! Cali gefaellt mir sehr, obwohl es ein heisses Pflaster ist. Es erinnert mich ein bisschen an San Pedro Sula, die honduranische Stadt, wo ich gewohnt habe. Meine Freunde waren unglaublich gastfreundlich und haben sich sehr lieb um mich gekuemmert. Auch im Arbeitsteam herrschte sehr gute Atmosphaere. Wann die naechsten Workshops stattfinden, wissen wir nicht - es haengt vom Geld des Innenministeriums ab. Ich hoffe, dass wir nicht wieder so lange warten muessen. In den naechsten Workshops werde ich wahrscheinlich z.T. die Moderation uebernehmen.

Juhui! Besuch aus der Schweiz! 


Ich freue mich gerade sehr auf den Besuch von Lara und einer Freundin von ihr, die beiden kommen heute an und bleiben bis am 30. September hier (ja! was fuer eine Schande! sie reisen ausgerechnet an meinem Geburi ab!!) Ich hoffe, dass ich ein paar Tage frei nehmen kann, damit wir gemeinsam etwas unternehmen und raus aus Bogota kommen.

Die Fotos zeigen eine Zusammenfassung meiner Aktivitaeten der letzten 2 Wochen (wenn du auf die Fotos klicks, kannst du sie dir in aller Ruhe anschauen).
Ich habe letzte Woche einen Rundbrief verschickt, hier der Link fuer diejenigen, die ihn aus irgendwelchen Gruenden nicht erhalten haben.



Talleres de la ONIC en Cubará y Cali: de viajes aventureros y noches de salsa

Increíble, por fin empecé a trabajar. Pero no me queria alegrar demasiado temprano, ya que varias veces habian organizado y anunciado los talleres de la ONIC, asi que me dije a mi misma que sólo me iba a alegrar en el momento en el que realmente estaba en el avión. El viaje estaba programado para el miercoles en la tarde, y el martes a las 5 de la tarde mis compañeras empezaron a volver a cambiarlo todo, por lo que casi no viajé. Finalmente estuve en el avión y por toda la corredera y el cansancio me quedé dormida inmediatamente. El viaje fue una aventura – vale más que este tipo de experiencias me gusta. Cubará queda en la frontera con Venezuela, lo que quiere decir que es zona roja: el narcotráfico, los guerrilleros que se pueden esconder en esta zona, las petroleras, lo que significa que hay presencia del ejército y de los paramilitares y que los 3 grupos armados se están peleando el territorio. A lo largo del viaje en una naturaleza abundantemente tropical y salvaje y unos paisajes hermosos, hubo incontables postes militares donde nos revisaron a nosotras y nuestro equipaje. Me dormí profundamente a pesar de todo-  hasta que ya no había paso. Los estudiantes de la región de Saravena estaban protestando porque les iban a quitar el transporte escolar y cerraron todas las vías hacia y desde Saravena, el centro de la region. A las dos horas supimos que no iba a haber paso hasta las 5 de la tarde, ni siquiera a pie, y que sólo estábamos a 10 minutos de Saravena. Así que el chofer de nuestro taxi colectivo se metió por una hora por senderos escondidos hasta volver a llegar a la carretera, sólo para encontrarnos con otra vía cerrada. Pero por suerte que nos dejaron pasar a pie, y al otro lado pudimos tomar otro taxi. También para salir de Saravena nos tocó irnos por unos trechos, los que también cerraron después de que hayamos pasado por ahí. Bueno, lo importante fue que al final llegamos, a las 12 del mediodía en vez de las 7, 8 de la mañana, pero llegamos.
El taller fue muy interesante y enriquecedor. A través de los talleres se pretende socializar una ley emitida por la corte institucional que protege a las mujeres indigenas de ser desplazadas por el conflicto armado interno y que les da ciertos derechos diferenciales a las mujeres indígenas víctimas del desplazamiento forzado. Además, se les informa a las mujeres sobre sus derechos humanos y derechos de la mujer y les hacemos entrevistas para recoger informaciones que en un segundo paso nos servirán para formular las líneas de un proyecto de protección para las mujeres indígenas, ya que el conflicto armado tiene un impacto especialmente fuerte en ellas y sus vidas. No existen datos e informaciones diferenciadas acerca de la situación de las mujeres indígenas. Mi rol fue el de tomar notas y realizar entrevistas, en las que supe cosas interesantes y reveladoras. El equipo de la ONIC es muy agradable, lo único desagradable son nuestras „compañeras“ del Ministerio del Interior – porque uno no puede confiar en el estado (muchos asesinatos, muchas persecuciones son ejecutados directamente o indirectamente por las fuerzas estatales), y porque los empleados estatales tienen unos salarios muy elevados sin realmente tener conocimientos del asunto y sin esmerarse a hacer algo por este dinero. Con respecto a la seguridad quisiera añadir que la organización indígena local nos avisó si era posible viajar o no. Las personas locales saben bien cuando la situación se pone complicada.
Un día después de haber regresado de Cubará seguimos nuestro viaje hacia Cali para hacer otro taller. Todas las noches me encontraba con amigos que conocí el año pasado y en una noche fui a cenar con unos compañeros de Interteam que viven y trabajan en Cali. Esta ciudad me encanta, a pesar de que es bastante peligroso. De alguna manera me recuerda San Pedro Sula en Honduras donde hice mi año de intercambio hace ya 14 años atrás!! Mis amigos fueron increiblemente hospitalarios, me recibieron muy bien.
El próximo taller se programó para el 3 de octubre en Medellín, en el que empezaré a asumir más tareas, como la moderación de ciertas partes del taller.

¡Qué alegría! Visita de Suiza 


Estoy muy feliz, esta semana llegó mi amiga Lara y una amiga suya, se quedan hasta el 29 de septiembre (justo un día antes de mi cumple!! Qué barbaridad!!) Tenemos varios planes pero el tiempo pasa demasiado rápido!

En las fotos podrán ver algunas de mis actividades de las últimas dos semanas. Además, escribí una carta en alemán con una síntesis de mis primeros 7 meses en Colombia.

Tuesday, August 23, 2011

Das Land der Kontraste/ el país de los contrastes


Salto de Tequendama
Sonntag Abend bin ich uebergluecklich nach Hause gekommen. Eine Freundin, Gina, hat mich uebers Wochenende auf die Finca ihrer Eltern eingeladen. Nur ca. 2 Stunden fahren und man kommt von der Kaelte und dem Laerm Bogotas in eine schoene, warme und ruhige Landschaft. Die Fahrt geht teilweise entlang des Bogota-Flusses, den man von weitem "riecht" (oder besser gesagt "stinkt"), einem der wohl verpestetsten Fluesse der Welt, dabei konnte man anscheinend noch Ende 70er/Anfangs der 80er Jahre dort fischen und baden...heute ist er schoen "schaumig". Dabei koennte es ein Touri-Magnet sein; die Vegetation ist wunderschoen, die Landschaft auch, und der "Salto de Tequendama", ein Wasserfall, beeindruckend. Anscheinend soll es aber spuken, da sich schon viele Leute in den Tod gestuerzt haben.
Der Fluss fliesst durch die Industriezone und die suedlichen Armenviertel Bogotas, wo er haeufig ueber die Ufer tritt. Man sagt auch, dass vieles Gemuese, das man in Bogotá einkauft, mit diesem Wasser bewaessert wurde... Nicht grad die beste Vorstellung, ich hab deshalb schon lange vor, eine Frau anzurufen, die Bio-Gemuese direkt nach Hause liefert. Aber eigentlich wollte ich ja von meinem Wochenende erzaehlen. Die Vielfalt hier ist wirklich beeindruckend. 2 Stunden reisen und man ist in einer total anderen Klimazone: Ginas Eltern sind zurueck in ihr Geburtsdorf gezogen, von ihrer Terrasse mit Haengematten sieht man ueber das ganze Tal, im Garten wachsen Fruechte (Bananen, Orangen, Arazá (eine Frucht aus dem Amazonas), Limetten...), Orchideen und andere Blumen, und Freunde haben ihnen Samen fuer Radieschen und Stangenbohnen aus Spanien mitgebracht, und siehe da: auf zwei Paeckchen stand Migros, auf einem anderen Coop. Ich wurde von morgens bis abends gefuettert, wir haben einen Teil der Familie besucht und gingen spatzieren, es war wunderschoen. Dieses Land ist verrueckt: in Bogota und in den umliegenden Doerfern merkt man nur selten etwas vom internen Konflikt oder besser gesagt, es ist moeglich, die Realitaet einfach auszublenden - und das machen sehr viele Leute hier. Gleichzeitig passiert aber so viel Schreckliches, jeden Tag erreichen mich e-mails mit Informationen ueber erneute Ermordete oder Verschwundene. Kolumbien ist nicht nur landschaftlich und kulturell kontrastreich, sondern auch sozial und von der Sicherheitslage her. Es stimmt schon, was mal ein kolumbianischer Arbeitskollege gesagt hat: "ich liebe dieses Land! Es wird einem nie langweilig hier!" Der Unterschied wird ganz klar, wenn ich gleichzeitig online den Tages-Anzeiger aus der Schweiz und eine kolumbianische Zeitung vergleiche: in Kolumbien berichtet eine Lokalzeitung mehr als der Tagi.


"Kolumbien arbeitet die Schrecken seiner Vergangenheit auf": Der Schweizer Fotograf Luca Zanetti hat forensische Anthropologen auf ihrer Suche nach Überresten von tausenden Verschwundener begleitet. Von Vergangenheit kann keine Rede sein, dies ist die alltaegliche Realitaet und Gegenwart des Landes, der interne Konflikt ist so aktuell wie nie, nur will sich Kolumbien international als Post-konfliktives Land geben. Umso aktueller sind diese eindruecklichen Bilder (klicken).


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El domingo en la noche regresé feliz de la vida a la casa. Una amiga, Gina, me había invitado a pasar el fin de semana en la finca de sus padres que queda en un pueblito a dos horas de Bogotá. Una parte del viaje se hace por la orilla del río Bogotá cuyos olores se perciben desde lejos, es uno de los ríos más contaminados del mundo. Sin embargo, el papá de Gina me contó que hasta los principios de los años 80 se podía bañar y pescar…hoy en día está lleno de espuma, lo que es una lástima, ya que podría ser un lugar turístico, la vegetación y el paisaje son hermosos, el "Salto de Tequendama" impresionante…aunque dicen que hay fantasmas por ahí, ya que muchas personas se suicidaron lanzándose…
Río Bogotá
El río pasa por la zona industrial y los barrios pobres del sur de la ciudad, donde a veces causa graves inundaciones. Se dice que muchas de las verduras que se venden en Bogotá fueron irrigadas con esta agua… Es por eso que hace tiempo que quiero llamar a una señora que entrega verdura orgánica directamente a la casa de uno. Pero en realidad quería hablarles del fin de semana. La diversidad de Colombia es impresionante. Solo hay que viajar 2 horas y uno está en una zona climática totalmente diferente: los padres de Gina volvieron a su pueblo natal, desde la terraza de su casa se puede observar un panorama bellísimo (¡¡y hay hamacas!! Que ricooo!!), en el jardín tienen árboles frutales (bananos, naranjas, limones, arazá (una fruta amazónica)... orquídeas y otras flores… y están sembrando mucho más.
Comimos mucho, me llevaron a conocer a parte de la familia y fuimos a caminar un rato, me la gocé totalmente. Este país es una locura: en Bogotá y en los pueblos alrededores uno casi no se da cuenta de lo que está pasando en el resto del país, o mejor dicho uno puede simplemente ignorar la realidad – y es lo que hace mucha gente acá. Al mismo tiempo están pasando tantas cosas horribles, todos los días me llegan correos hablando de más muertos y más desaparecidos. Colombia es un país lleno de contrastes, no solo a nivel de la naturaleza, los paisajes, la cultura, si no que también las diferencias sociales y las diferencias en cuestiones de seguridad y tranquilidad. Es muy cierto lo que dijo uno de mis compañeros de trabajo: “¡ Me encanta este país! ¡uno nunca se aburre!”  

"Colombia hurga en los horrores del pasado": El fotógrafo suizo Luca Zanetti ha acompañado a un grupo de antropólogos forenses que buscan los restos de miles de desaparecidos. ¿Cómo que pasado? Estas cosas siguen pasando acá, el conflicto interno sigue siendo una realidad, a pesar de que el Estado colombiano se presente como pais post-conflictivo ante el mundo. Por lo tanto, las siguientes fotos no solo son impactantes, si no que muestran lo que en muchas regiones colombianas es la cruel realidad.